On the road again -weiter geht's - continuazione - Tag 16
- tzeitler

- 28. Aug. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Zum Anbruch des Tages hatte ich mit Konstantin verabredet, dass wir uns den Sonnenaufgang am Meer ansehen wollen. Also um 6 Uhr aufgestanden gingen wir zum Strand. Zu was 16-jährige alles fähig sind! Sie geben den Eindruck, vor 12 Uhr Mittag nicht zu gebrauchen zu sein, doch wenn sie wollen ....

Nach einer Woche gemeinsamen Urlaubs mit der Familie hieß es Abschied nehmen.

Die gestrige Rommé-Session war ein harter und knapper Kampf: weder konnte ich den Titel erringen noch wurde ich letzter. Nachdem eine weitere Karte, die Herz Dame im Sitzbereich des Pools aufgetaucht war, wollte meine Frau das Ergebnis annulieren lassen; wir kamen jedoch zu dem Schluß, die Karte fehlte allen, somit ist das Ergebnis gültig: Michael gewinnt von Birgit einen Kasten Getränke nach Wahl.
Heute bin ich wieder auf den Spuren von Seume unterwegs, leider hat der gestrige Sturm ihn in zwei Teile zerlegt. @Manfred: ich kauf dir dann einen neuen Seume, wenn du ihn nicht in schön zurück haben willst, dann eine Flasche italienischen Wein.
Theoderich lag auf dem Weg, also schnell ein Bild.

Bei Ravenna hatte auch wieder mal eine Panne, nachdem ich einige Meter Fahrradweg gefahren war.

Somit hatte ich Zeit für die Reparatur gebraucht, die es wieder einzuholenn galt: rauf auf die SS 16.
Nachdem der Rubikon überschritten war, konnte ich mir wieder etwas Pause gönnen und der sportlichen Ernährung widmen.
Alea iacta est! Ceterum ceseo fritum mistum esse edendum cum cervesiae frigoriforae.
( ein Lateinkundiger möge die Korrektur übernehmen ...)
Dazu kam mir ein Schnellimbiss recht, der seine Existenz aus der Bibel abzuleiten versuchte.
" Dann sagte der Herr: es sollen sich die lebenden Tiere im Wasser vermehren im Überflusse, ..."

Eiweiß ( Fritto), Kohlenhydrate (Birra Morretti) Omega3-Fettsäuren ( Frutti di mare): Die gelungene Sportlernahrung! Herrlich!

Da größere Wolken am Horizont aufziehen und von San Marino her Regen droht, radle ich fleißig durch die Adria-Badeorte. Die SS 16 ist keine Option mehr, die Küstenstraße durch die Orte ist aber auch nicht besser. Ich spüre das Holpern eines Achters im Hinterrad; bei etwa 20 km/h ist es erträglich, also weiter mit der Geschwindigkeit.
Und immer wieder halten an den Zebrastreifen!
Die Adriaorte Rimini Riccione, Cattolica, usw. sind aus meiner Sicht nicht so erwähnenswert, Strandbusiness halt.
Schließlich schaffte ich es dann doch bis zur Villa Rinalducci bei Fano,


leider ist mein Zimmer im Gesindehaus nebenan,

doch ich konnte die Wirtin überzeugen, dass ich heute bei dem schlechten Wetter unmöglich das Haus verlassen kann und als hungriger Radler was zum Beißen brauche. Daraufhin bot sie gleich Salume, Formaggio und Vino an. Ich bin gespannt.
Gefahrene Strecke: 140 km, 337 hm (Bergankunft)
Karte im gestrigen Blog.
Morgen freue ich mich schon auf Demetrio in San Benedetto. Da werd ich doch dann auf die Ernährung achten, um morgen wieder so eine Strecke zu schaffen.
In vino veritas.




Hallo Thomas, du kommst ja super gut voran, tolle Impressionen…leider hatte ich den Link zu deinem Blog verlegt - Benni hat mir mal eben ausgeholfen … weiterhin viel Spaß