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La preparazione e il temporale - die Vorbereitung und das Gewitter - Tag 15

  • Autorenbild: tzeitler
    tzeitler
  • 27. Aug. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Ursprünglich war der Plan, den letzten Tag gemütlich am Meer zu verbringen und in den Zwischenzeiten sich um Vorbereitungen zu kümmern. Meine Familie wird morgen wieder nach Regensburg fahren, Michael bleibt in Ferrara für eine Woche zum Malen, und ich werde weiter gen Süden aufbrechen.


Am Morgen nach dem Frühstück habe ich noch den defekten Sattel am Fahrrad ersetzt vor dem rituellen Gang ans Meer.


Meine Familie hatte mir den Rennradsattel (ital. sella) mitgebracht, der schon 6 Jahre auf dem Buckel hat und somit sich in mindestens 30 000 km perfekt schon an mein Gesäßteil angepasst haben sollte - also kein Risiko. Ein Hotelangestellter hat mir wieder den Kompressor zum Aufpumpen der Räder zur Verfügung gestellt. Beim üblichen dazugehörenden Gespräch stellte sich heraus, dass er vor 15 Jahren aus der Ukraine nach Italien ausgewandert ist und zeigte mir auch stolz die Bilder von seinem 16-monatigen Sohn und seinem Fahrrad.


Also danach ab ans Meer, das Tüfteln hatte eh schon länger gedauert als ursprünglich gedacht.


Nach der ersten erfolgreichen Schwimmeinheit fügte sich daran das fast schon rituelle Rommé-Spiel der Familie in der nahe gelegenen Strandbar. Auf die Frage an den Wirt, wie sich die die dunklen Wolken entwickeln, antwortete er locker, das es seiner Meinung nach vorbei ziehe. Ich schenkte dem Einheimischen Glauben und wir setzten unsere Partie fort. Als es dann doch immer schwarzer wurde und zum Tröpfeln ansetzen, versuchten wir unsere Sachen vom entfernten Liegeplatz zu sichern, doch es war schon zu spät. Es setzte zuerst ein Sandsturm ein und dann ein Gewitter, sodass etwa 10 cm Wasser in kürzester Zeit auf den Wegen Stand. Völlig durchnässt schlugen wir uns durch den Starkregen die etwa 200 Meter zurück zur Bar bei einsetzendem Hagel.



Zumindest hörte das Getöse nach etwa einer halben Stunde soweit auf, dass man sich ohne größeren Gefahren zum Hotel bewegen konnte.


Aber auch ein verregneten Nachmittag hat dann etwas Positives: ich konnte in Ruhe packen, da ich die Reise die nächsten 6 Wochen mit Packtaschen vorstellen will.

Also alles, was mitgenommen werden soll auf das Bett,



und dann kontrolliert in die Packtaschen eingeordnet. Voilà!



Nur noch ein paar Kleinigkeiten morgen früh dazu und dann kann es wieder losgehen.


Doch vorerst noch zum Abschluss der familieninternen Rommésession.

Preis: eine Kiste Getränk seiner Wahl, vom letzten gesponsert...

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