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Il mercato di San Benedetto - Markt in San Benedetto - Tag 18

  • Autorenbild: tzeitler
    tzeitler
  • 30. Aug. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Ich hatte versprochen, noch über den gestrigen Abend zu berichten.


Da Demetrio und Alejandra ( inoffizielle) Bürger von Acquaviva sind, mussten wir natürlich den Hauptort der Kommune besuchen, wo das Haus steht: ein mittelalterlicher Ort auf einem Hügel, gegründet durch die Adelsfamilie der Acquaviva.


Natürlich muss es bei den beiden immer was Besonderes sein zum Abendessen: Die Osteria del Borgo. Da Demetrio meine Vorliebe für Innereien kennt, wählt er frattaglie del agnello zur Vorspeise aus.


Schlemmen mit guter Aussicht auf einer Terrasse an der Burg 😀.


Hinterher durfte natürlich die Stadtbesichtigung nicht fehlen.


Der Morgen begann mit einem Sonnenaufgang über dem Meer.

Nach den 150 km und der alpinen Bergankunft war mir nicht nach Radfahren zu Mute, lieber die beiden beim morgendlichen Bad im Meer zu begleiten und hinterher auf den Markt zu gehen.


Aber vorher mussten wir noch an die 20 Jahre lang diskutierte Inschrift bei Pausenkaffee in der Arbeit bei Conti pilgern:

"Lavorare, lavorare,lavorare; preferisco il rumore del mare" , den ich für meine Italienreise etwas ummodeln möchte: Lavorarare, lavorare, lavorare, pedalo con il rumore del mare.


Der Künstler versuchte sich zu rechtfertigen, um nicht zu destruktiv auf die Anstrengungen durch Arbeit zu wirken.


" Die Arbeit edelt den Menschen,

Doch wenn die Arbeit immer nur Arbeit wird,

wird der Mensch erdrückt,

und nicht nur aus Notwendigkeit,

aber oft aus Gier, aus Neid, aus Verlangen,

aus falscher Notwendigkeit,

die die schönsten Begabungen durchziehen lässt,

die uns umsonst umgibt.

Das Meer - so sagt man- will alles bedeuten,

was alles Großes und Großzügiges umgibt,

und ist eine Einladung an alle, die Gaben Gottes nicht zu vergessen, die sich in jedem Augenblick anbieten."


Ich dachte mir, wie weise; da bin ich ja richtig unterwegs. Über die Details muss ich heute Nachmittag beim Speichennachziehen am Hinterrad nachdenken.



Zwischendurch, um das Gelernte in Richtung Sonnenuhren aus Triest nicht zu vergessen, war ein Schema in den Steinen der Straße eingelassen, Mithilfe dessen man die Urzeit ermitteln konnte.


Man stelle sich auf das entsprechende Monat und der Schatten des Körpers gibt die Stunde an, nur mit einer Stunde Versatz wegen der Sommerzeit.

Also 11 Uhr.


Ich brauchte sowieso ein Strandhandtuch mit reduziertem Volumen ( Ital. asciugamano per la spiaggia), Socken( calzini), Unterhosen(mutande). Man beachte die Auswahl der Letzteren mit Symbolen für Meer, Fahrrad und die Zahl 239 mit den Atomen!


Jeden Dienstag und Freitag ist Markttag, der das ganze Zentrum der Innenstadt ausfüllt.


Da das Klima relativ warm ist, wachsen dort riesige Palmen in der Stadt.


Nach dem Markt stand ein Besuch bei Demetrios Mutter an, die mich noch aus Besuchen in Regensburg kennt, mit angenehmen Plaudereien und einem Mittagssnack.


Gut gestärkt konnten wir in die Siesta gehen, für Demetrio stehen Telefonkonferenzen an. Ich probiere den Achter aus dem Hinterrad mit dem gestern gekauften Speichenschlüssel zu entfernen.


Auf den Schwimmtrack vom Morgen im Meer verzichte ich; mit der üblichen Auflösung wäre er eh zu einem Punkt kontrahiert...

1 Kommentar


wolfgang2.bleicher
30. Aug. 2022

Sieht toll aus unter den hohen Palmen 🌴

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