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Bova Marina - Giarre - auf Sizilien - Tag 31

  • Autorenbild: tzeitler
    tzeitler
  • 12. Sept. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Sept. 2022

Um die Geschichte mit den Göttern der letzten zwei Tage noch abzuschließen: Fortuna war heute wieder extrem nachtragend und hat mir nochmal einen Platten geschickt kurz vor der Fähre nach Sizilien. Ich habe den alten Schlauch im Wartebereich zur Einschiffung geopfert.

Mein italienischer Begleiter Fabio konnte das ganze nicht mehr mit ansehen und hat Zeus angerufen und in den Senkel gestellt. Gut unterrichtete Kreise in der Götterwelt wollen wahrgenommen haben, dass heute Abend auf dem Ätna Zeus zu einem Boardmeeting eingeladen hat.

Deshalb kam es zur Verdunklung des Berges mit Wolken.

Der Vorschlag von uns Irdischen war, die Zuständigkeiten für Radfahrer von Fortuna auf Hermes, den Götterboten und Verantwortlichen für Reiseangelegenheiten übergehen zu lassen. Somit sollten dann klare Verhältnisse herrschen und die Balance zwischen Irdischen und den Göttlichen wieder gegeben sein.



Jetzt zum eigentlichen Tagesablauf:

Los ging es in der Früh um halb sieben, um die Morgenkühle zu nutzen. Wir setzten uns als Ziel, bis Reggio Calabria die ersten 40 km ohne Frühstück zu fahren, um dort in einer Bar am Lungomare, dem angeblich schönsten ganz Italiens Cappuccino und Hörnchen zu verdrücken.



Selbst mein italienischer Kollege mit seiner Spürnase für Bars wurde nicht fündig. Also entschieden wir, noch die 10 km weiterzutreten bis Villa San Giovanni, dem Einschiffort für die Überquerung der Meerenge von Messina. Dort passierte das bereits erzählte Reifendrama.

Die Selbstbedienungsautomaten am Fähranleger spuckten außer Eistee nichts anderes Trink- oder Essbares aus.


Wir hungerten uns noch die Überfahrt durch,

um gleich nach der Fähre um halb eins (!) eine Paninoteca aufzusuchen.

Messina hat einen schönen Dom, der nach zwei Erdbeben die letzten Jahrhunderte immer wieder aufgebaut wurde.

Nach der Fahrt durch die Stadt entschieden wir uns, bis Taormina durchzutreten und dort das Nachhmittagsbier vor der Ankunft in Giarre zu nehmen.

Die Küstenabschnitte sind wunderschön.

Fabio hat dort einen Geschäftspartner. Er löst Fuhrparks von Autos auf, verkauft die Guten in den Süden und von den Schlechten hauptsächlich noch die funktionierenden Motoren.


Mal sehen, was der Abend beim italienischen "Geschäftsessen" noch so bringt.


Fazit für heute:


126 km, 854 hm

Götterthema geklärt.

Ruhetag ist angesagt.

Vorbereitung für den Seume-Abschluss in Syrakus gefragt.


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