Capo Vaticano - Tropea - Pizzo - Tag 35
- tzeitler

- 16. Sept. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Den Morgen startete ich mit einem Bad im Meer. Das Wasser war glasklar. Es waren die Liparischen Inseln und die Meerenge von Messina vom Meer aus zu sehen.

Gestern nach dem Abendessen

war ich vollkommen müde und habe mich ins Bett gelegt und geschlafen wie ein Murmeltier. Wenn es der Wein nicht war, dann war s der Fisch!
Nach dem Frühstück machte ich mich auf zum Capo Vaticano; das ist nicht die Sommerfrische der Päpste, es hat mit dem Kirchenstaat gar nichts zu tun, sondern kommt über die Besiedelung der Griechen als Cap der Prophezeiung ( capo dei vaticinii).
Bis dorthin ging es immer wieder rauf und runter, was zum Ausgleich mit schönen Aussichten belohnt wurde.
Schöner Badeort, aber belagert durch geschlossene Strukturen.

Also dann weiter nach Tropea.
Tropea ist zwar sehr schön gelegen, doch die Einstellung im Ort kam mir etwas abgeschmeckt vor: beim ersten Cafe/Restaurant fragte ich, ob ich was zu Essen bekommen könnte, aber weil es zwei war, hat man mir einfach mitgeteilt, man schließe jetzt.
Also Pflichtfotos, was trinken und Essen und dann weiter nach Pizzo.
"Pizzo" bezeichnet den Ort, ist aber auch der italienische Begriff für Schutzgeld. Laut Wikipedia bezahlen 70% der Geschäfte auf Sizilien und 1.3 Mio Geschäfte in Italien Schutzgeld.
Im Castello Murat in Pizzo wurde 1815 der Schwager Napoleons erschossen, womit die Fremdherrschaft über Süditalien endete.

Von dort gab's noch den Sonnenuntergang.


Fazit für heute
88 km , 1188 hm
Mare e Monti ( mit den Höhenmetern könnte man mindestens den Brenner überqueren)



















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