Arrivato in Italia - Tag 5
- tzeitler

- 17. Aug. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Okt. 2022
Nach der Übernachtung in der Berghütte im Matratzenlager verabschiedete uns Rudolf mit Kaffee.

Nach einer 10 km Abfahrt mit schönen Serpentinen, fielen wir ins erste Lebensmittelgeschäft ein.
Radlgemäß in alter Tradition stärkten wir uns mit einem belegten Mohnzopf und einem Croissant. Möglich machten es die exzellenten Englischkenntisse der Verkäuferin(poppy seeds).

Wir rollten das Bača-Tal hinab, die in die Soča mündete, jedoch war das "Rollern" auch mit einigen Anstiegen verknüpft. Nach einem Zementwerk erreichten wir im Ort Kanal einen idyllischen Badeplatz.

Unserem Biologen Ivo fiel auf, wie viele Bäume mit braunen Blättern bereits im August an den Hängen standen. Es hat wohl auch hier viel zuwenig geregnet.
Zu Mittag aßen wir letztmalig alle drei nach Balkan Art.


Der Prolog endete gleich im Anschluß, da der Übertritt der Staatsgrenze bevorstand. Die erfahrene Alpeneskorte hat so wie seinerzeit Udo Bölts volle Arbeit geleistet.
Zwischen Gorizia und der Küste radelten wir durch einige abgebrannte Wälder, wo man den Brandgeruch noch wahrnehmen konnte. Sie hinterließen bei uns einen traurigen Eindruck der Zerstörung.
Südlich von Monfalcone "tat sich das Meer auf". Ivo brauchte noch unbedingt einen Zwischenstopp in der Adria am Stadtstrand von Triest.
Ich überließ meinen Mitradlern das kühlende Bad in der Adria und bewachte ehrenvoll die Räder mit meinem ersten Spritz am Meer.


Durch heftigenVerkehr führte ich als Ortskundiger in Triest meine Eskorte zur gemieteten Unterkunft.
Beim Check-In fehlte mir der Ausweis. Ohje! Nach kurzem Überlegen fiel mir ein, dass ich heute früh beim Online-Annelden den Ausweis im Matratzenlager benutzt hatte. Eine Mail und SMS an Catweazl-Rudolf brachte nach kurzem Bangen die Erleichterung: Rudolf hatte ihn gefunden und wird ihn mir ins Hotel in Comacchio schicken.

Für mich gehört Meer und Fischessen zusammen. Ich konnte Andi und Ivo davon überzeugen, ins Fischrestaurant El Fornel zu gehen, wo ich letztes Jahr in Triest schon hin wollte.

Tagesausbeute der Rennradler:
113 km Strecke, 800 hm Anstieg und 1800 hm Abfahrt.





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